Abnehmem mit Tee










REFERAT...

...über die schmackhafte und ökonomische Zubereitung von Nutella-Toast - eines der wichtigsten Schnellgerichte im Gourmet-Single-Haushalt.


Schmeckt hervorragend zum Frühstück, als auch kurz vor der
Tagesschau auf z.B. mycouch.de

Referent: Matthias (MaZe)
Protokoll: Entfiel an dem Abend.
Autor: Matthias
Umsetzung: Matthias
Fotograf: ChrisLove / Matthias
Testperson: Tine am 24.02.2001 in Matthias´ Küche
Referatsvortrag: Bereits erfolgt am 23.02.2001 bei Aysel(?) im Crepe-Laden
Beim Vortrag anwesende Personen: ChrisLove, Kathrin, Tine, Markus
Bewirtung: Aysel HERSELF mit Crepe in Banane und Nutella, alternativ Standard-Klassiker Zimt/Zucker
Besonderer Dank: an Simon (JesseBlue) für die Sache mit der Schwartau-Sosse
Vom Referent eingesetztes Gerät: DeLonghi Toastgerät, American-SandwichToast-Scheiben; Messer
Spontane Neubetrachtung des Themas: René Platz (siehe auch am Ende des Textes!)

Einleitung:

Meine lieben Leser, Freunde und Mitfrühstückerinnen.
Endlich habe ich mein schon lange angekündigtes Referat fertiggestellt.
Wie einige von euch schon am eigenen Leib gespürt bzw. bei meinem letzten Vortrag schon ausgiebig mit anhören mussten, geht es um das hochwissenschaftliche Thema: Nutella-Toast.
Viele werden jetzt denken: Wos? Nutella-Toast? Wo issn da das Problem?
Toasten - Butter und Nutella drauf - essen - fäddich.
ABER: So einfach kann es sein, muss aber nicht. Für besonders schmackhafte Toasts gibt es einige wichtige Regeln zu beachten die, bei korrekter Anwendung, einem mit dem besonderen Genuss belohnen.
Als Nachtisch empfehle ich Vanilleeis (Langnese Cremissimo oder Landliebe) mit der sagenhaften Himbeer-Sosse von Schwartau.

Erhältlich im gut-sortierten Supermarkt - von mir bevorzugt der neue EDEKA in der Würzburger!
Je nach Lust und Laune gebe ich über die Himbeersosse einen kleinen Spritzer Schoko-Sosse - ebenfalls aus dem Sortiment von unseren Schwartauer-Freunden.
Anschliessend ist auch gegen eine leckere Wasserpfeife zum krönenden Abschluss nichts einzuwenden.

Vorweg sei gesagt dass die Zwischenschichtung von Butter zwischen Toast und Nutella vom Autor dieses Referats streng abgelehnt wird.


Nun zur Zubereitung:

Besonders bewährt und von mir eingesetzt wird ein DeLonghi Toaster mit
vollverchromter Oberfläche, einer stufenlos einstellbaren analogen Skala von 1-10, einer
Cancel Taste UND: OneSideToasting. Eine klasse Erfindung, steht man auf eine crosse
Toast-Seite in Verbindung mit einem weichen Gegenpart.
An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an die Schenker dieser tollen Maschine!
Bei den Toastscheiben habe ich mittlerweile die etwas grösseren American-Sandwiches für mich entdeckt.
1. Vorteil: Sie sind grösser und man kann mehr essen
2. Vorteil: Sie sind trotz der (nach dem toasten) knusprigen Aussenhülle innen noch schön weich.

Nach einigen Justierungen und Test-Toasts habe ich mich nun bei den American-Sandwiches in Verbindung mit Double-Side-Toasting mit der DeLonghi Maschine für die Stufe 2,6 entschieden. Das garantiert eine gleichmässige goldgelbe Bräunung der Toast-Aussenhülle und im inneren verbleibt ein noch weicher, frisch-anmutender Toast-Kern.

Genug des Geschwafels jetzt gehts los:

Als Vorbereitung benötigt man:
1 Toastgerät für 230 Volt Wechselstrom und zugehöriger, funktionsfähiger Steckdose.
1 Packung Toastbrot
1 Glas Nutella oder ein gleichwertiges Nuss-Nougat-Streich-Produkt
1 Messer (Standard-Aufstreich-Modell)
1 Teller

Diese Materialien stellt man in folgender Reihenfolge (von links nach rechts) auf:
Toastbrot-Packung | Nutella | Messer | Teller | Toastgerät
Der ganze Aufwand ist nötig um einen verzögerungsfreien Auswurf der Toastscheibe und sofortiger Aufbringung des Nutellas auf die noch heisse Toastscheibe zu gewährleisten.

Nur so ist sicherzustellen, dass das Nutella durch die Hitze der Toastscheibe in dermassen flüssigen Zustand versetzt wird, dass es sich auch in die letzten, feinen Poren einer Toast-Scheibe (die ja durch intelligentes Double-Side-Toasting auf Stufe 2,6 noch schön weich in der Mitte ist, wir erinnern uns!) verflüssigen kann.

Nun Entnahme der 2 Toastscheiben (bei einem 4-fach Gerät eben 4 Scheiben) aus der Packung (Bild 1), einlegen derselbigen (Bild 2) in das Gerät (Bedienungsanleitung beachten) unter niederdrücken des Start- und meisstens auch Auswurfhebels (Bild 3).
Während des nun schätzungsweise knapp 1-minüten Toastvorgangs (mir kommts immer vor wie Stunden wenn ich Hunger habe) öffnet man das Nutella-Glas und nimmt derweil eine gut gehäufte Messerspitze (4cm mind.) voll heraus und verweilt mit dem Nutella auf dem Messer neben dem gerade bräunenden Toastgeräts (Bild 4).

Jetzt wirds spannend:

Just im dem Moment des Auswurfs (Bild 1+2) , am besten noch im kurzen freien Flug der Toastscheiben (Bild 3) aus den Toastgerät-Schlitzen fängt man die erste Toastscheibe auf (Bild 4), rüber auf den Teller und dann schön gleichmässig das Nutella aufbringen und verstreichen (Bild 5+6). Anschliessend Messer wird mit frischem Nutella aus dem Glas anhäufen und die zweite, derweil im Toastgerät verbliebene Scheibe nach dem gleichen Schema bestreichen (Bild 5-6).


Nun werden einige vielleicht sagen: MOMENDEMOL - aber die zweite Scheibe wird ja in der Zeit eiskalt. Stimmt nicht. Die Restwärme eines Toastgeräts hält die Scheibe noch schön warm. Da sich der Zubereitungsvorgang der ersten Scheibe auch nur im Sekundenbereich abspielt (Übung macht den Meister) kommt es nur zu einer unwesentlichen, nicht merkbaren und damit zu vernachlässigenden Abkühlung der im Gerät verbliebenen zweiten Scheibe. Allerdings gibt es zu Beachten, dass nach dem gleichmässigen bestreichen der zweiten Scheibe unächst die Erstbeschmierte gegessen wird, da diese ja schon länger der kühlen Aussenluft ausgesetzt war und sich die Poren mit Nutella genügend gesättigt haben.

Wie man Nutellatoast isst brauch ich wohl nicht weiter erklären. Manche schneidens längs oder auch quer (scheissegal - is eh ein Quadrat) durch und essens in 2 Hälften, manche klappens zusammen (Banausen!) und manche beissen mittenrein (siehe rechtes Bild) was an den Backen kurz vor den Ohren auf beiden Seiten immer mächtig interessant aussieht. Wie ihr Eure Küche anschliessend aufräumt bleibt Euch überlassen.
Alternativ zu Putze, Schwester, Freundin, Frau oder Mutter könnt ihrs auch selbst wegräumen. Alles an seinen angestammten Platz natürlich damit es beim nächsten Anflug von Hunger oder "wieder-runter-fressen-müssen-aufgrund-von-was-auch-immer" nicht zu unnötigen Verzögerungen bei der Zutatensuche kommt.
Vergesst nicht regelmässig die Krümelschublade (siehe linkes Bild) Eures Toastgeräts zu entleeren.
Zum einen erspart es viel Sauerei falls das Gerät nach langer ungeleerter Benutzung mal vor lauter Hektik runterfällt, zum anderen könnte sich auch Ungeziefer darin festsetzen oder was auch immer.

Schluss:

Ich hoffe ich konnte Euch einigermassen schlüssig die perfekte Toast-Zubereitung näherbringen. Falls noch Fragen bezüglich des einen oder anderen Vorgangs auftauchen könnt Ihr Euch natürlich gerne vertrauensvoll über die Euch bekannte Wege an mich wenden.

Ich sage Dank an die Zuhörer meines Referats, an die Schenker meines DeLonghi Toastgeräts mit Defrost, OneSideToasting und Cancel-Taste und an ChrisLove den Fotografen.


ChrisLove und Referent Matthias (v.l.n.r.)


Lassts Euch schmecken

matthias

Nicht nur ich habe mir Gedanken über dieses hochwissenschaftliche Thema gemacht. Auch René Platz. Seine eigenen Anregungen und Ansichten zum Thema "Nutella-Toast-Zubereitung" könnt hier lesen.